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Bild: Mann und Frau vor Bildschirm
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Überschrift: Forwards

Forwards sind mittel- bis langfristige physische Termingeschäfte für Stromlieferungen, die in einem Zeitraum von plus einer Woche (week-ahead-trading) bis zu drei Jahren getätigt werden. Es werden so genannte Wochen-, Monats-, Quartals- und Jahresbänder für den deutschen Markt sowie für viele andere bereits liberalisierte Märkte gehandelt.

Das Prinzip
Durch den Kauf eines Forwards sichert sich der Käufer während der Lieferperiode feste Preise für eine festgelegte Menge Strom. Damit hat sich der Käufer jeglicher Preisunsicherheit entledigt. Liegt der Preisdurchschnitt der Spotpreise für die Lieferperiode oberhalb (unterhalb) des gezahlten Forwardpreises, hätte sich der Käufer bei Strombezug zu variablen Preisen auf dem Spotmarkt teurer (billiger) eingedeckt.

Der entscheidende Vorteil des Forwards liegt darin, den zukünftigen Strombezug mit festen Preisen abdecken zu können. Dies erlaubt eine zuverlässige Langfristplanung für den Käufer.

Das Risiko des Verkäufers ist jeweils dem Risiko des Käufers entgegengesetzt, d. h., er ist im gleichen Maße wie der Käufer der Entwicklung der Terminpreise ausgesetzt. Das Risikoprofil wird daher als symmetrisch bezeichnet.

 
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