Österreichische Großkunden zu Gast beim Energie-Workshop in Linz
Schauplatz des diesjährigen Energie-Workshops der E.ON Energy Sales (EES) für die österreichischen Energiepartner war Linz, Industriemetropole an der Donau und Europäische Kulturhauptstadt 2009.
Rund 20 Unternehmen, überwiegend Energieversorger, waren der Einladung gefolgt. In interessanten und aktuellen Fachreferaten erhielten sie wichtige Impulse für eine angeregte und teilweise auch kontroverse Diskussion.
Als Gastgeber eröffnete Jens Nixdorf, Geschäftsführer der EES, mit seinem Vortrag zu den Neuerungen und absehbaren Entwicklungen in der EES und im gesamten E.ON-Konzern die Veranstaltung. Ein Schwerpunkt seiner Ausführungen war das E.ON-Investitionsprogramm in den Bereichen regenerative Energien und Klimaschutz. Als erstes Diskussionsthema stand die Entwicklung der europäischen Strommärkte und ihre Auswirkungen auf Österreich auf dem Programm. Siegfried Müllegger, Leiter des Beschaffungsmanagements der Salzburg AG, zeigte in seinem Vortrag, wie sich sein Unternehmen auf diese Marktveränderungen einstellt und wie hierbei Risikomanagement und Beschaffungsstrategien eng aufeinander abgestimmt werden.
Die beiden weiteren Schwerpunktthemen der Veranstaltung: Kraftwerkseinsatzplanung in der täglichen Praxis und handelsnahe Beschaffung. Eine angeregte Diskussion entwickelte sich rund um das vertriebliche Leitthema "Mehrwert durch Reduzierung der Komplexität bei der Beschaffung", das offenbar viele Teilnehmer derzeit intensiv beschäftigt. Heinz-Peter Hochrainer, Vorstand der E.ON Ruhrgas Austria AG, präsentierte in seinem Vortrag abschließend die aktuellen Entwicklungen auf dem europäischen und österreichischen Gasmarkt.
"Eine spannende Veranstaltung. Ich konnte viele neue Impulse für meinen Alltag mitnehmen", verabschiedet sich ein österreichischer Neukunde.
Auch im kommenden Jahr ist ein Energie-Workshop für österreichische Großkunden geplant. Denn das Stromgeschäft in Österreich ist für die EES zur interessanten Auslandsaktivität geworden. Im Lieferjahr 2008 konnte im Zielkundensegment Wholesale immerhin ein Marktanteil von rund 7 Prozent erreicht werden. "Auch im Hinblick auf die erwartete Steigerung des Stromimports nach Österreich, und die Brückenfunktion unserer Nachbarn zwischen Zentral- und Osteuropa bleibt ein Engagement in dieser Region interessant", so der für Österreich verantwortliche Vertriebsleiter Klaus Luber.